Achtsamkeit und Fitness

30.05.2019


Ich beschäftige mich mittlerweile seit mehreren Jahren mit Fitness. Zuerst trainierte ich nur zu Hause mit einem Hantelset. Obwohl die ersten Fortschritte auf sich warten liessen, hat mich der Sport von Anfang an begeistert. Was mich so an Fitness fasziniert, ist, dass es keine Ausreden gibt. Weder dem Chef noch dem Wetter kann die Schuld zugeschoben werden. Einzig alleine du bist es, der über Sieg oder Niederlage entscheidet.

Letztes Jahr habe ich dann ins Fitness - Studio gewechselt, um so den nächsten Schritt zu gehen. Auch die Ernährung spielt in meinem Alltag eine immer grössere Rolle. So versuche ich möglichst gesund zu esse und am Abend auf die Kohlehydrate zu achten.

Doch bei aller Begeisterung für den Sport und die Lebensweise hat mir bisher immer irgendetwas gefehlt. Ich hatte das Gefühl, dass ich immer bei 80% angelange und mir 20% fehlen. Körperlich machte ich Fortschritte, was mein Selbstbewusstsein stärkte. Das Training hat mir Disziplin gelernt und meinen Alltag strukturiert. Doch das Psychische blieb irgendwie immer auf der Strecke. Durch das Lesen zahlreicher Persönlichkeitsentwicklung - Bücher machte ich in diesem Bereich zwar Fortschritte, doch ich wusste, etwas fehlt.

Deshalb habe ich einen Weg gesucht, wie ich meine Leidenschaft Fitness mit meinem psychischen Wohlbefinden verbinden kann. Eher zufällig ging ich an einem Sonntag in einem nahgelegenen Waldstück spazieren. 

Ein paar Tage später hatte ich das Bedürfnis nochmals dorthin zurückzukehren. Kaum im Wald angelangt, merkte ich, wie ich mich Schritt für Schritt besser fühlte. Meine vielen Gedanken liessen nach und die Natur in ihrer Schönheit übernahm immer mehr ihren Platz. Ich konnte völlig abschalten und fühlte mich einfach gut.

Von dort an wusste ich, dass ich dieses Gefühl mit meiner Leidenschaft Fitness verbinden musste.